Tiergestützte Therapie und Förderung

Während meiner langjährigen Tätigkeit bei verschiedenen Wirtschaftsunternehmen erlebte ich wenige Male Verhandlungsrunden, bei denen ein Kunde einen Hund mitbrachte. Wie sehr unterschieden sich diese Termine von den herkömmlichen Sitzungen. Die Stimmung war entspannt, jeder der eintrat, sprach einige Wörter zu dem Tier, mancher ließ sich sogar zu ein paar Streicheleinheiten hinreißen. „Das Eis war gebrochen.“

Das Tier als Brückenbildner – diese Funktion machen wir uns in der tiergestützten Arbeit zu nutze. Tiere geben keine Urteile nach sozial üblichen Kriterien ab. Sie spüren die Individualität des Menschen und erleben ihn so, wie er ist, nehmen ihn an, so wie er ist.

Was kann Tiergestützte Intervention?

Durch den regelmäßigen Umgang mit den Tieren können soziale und emotionale Kompetenzen, wie z.B. Selbstwert, Anpassungs- und Kompromissbereitschaft, Empathie, soziale Zuverlässigkeit, Fairness, stabilisiert werden.

Spezifische Bereiche, wie z.B. Motorik, Körpergefühl, Kognition und Lernen, Sprache und Kommunikation, Emotionalität und Wertschätzung, können mit gezielten tiergestützten Interventionen (Spiele und Wissen rund ums Tier, Bewegung mit dem Tier, Streicheln der Tiere, Bürsten der Tiere, Fütterung, Kommandotraining) individuell beeinflusst und gestärkt werden.

Tiere erfühlen die Gefühlslage der Menschen, ohne sie zu bewerten. Tiere sind authentisch, Tiere spenden rückhaltlos Trost, Sicherheit und Wärme, Tiere fördern das Verantwortungsgefühl, Tiere machen Lebensprozesse sichtbar. Tiere erfüllen das Bedürfnis nach Zusammensein und Nähe. Tiere erwarten kein gutes Benehmen, keine physische Attraktivität, bauen Schwellenängste ab und vermitteln Erfolgserlebnisse.

In enger Abstimmung mit Ergotherapeuten, Logopäden, Psychologen, Ärzten, Erziehern und Pädagogen unterstützen wir das Ziel, Wohlbefinden zu steigern.


Tiergestützte Intervention  l Veronika Hamann l 
Fon  030/450 380 94 oder 0179/360 92 53     e-Mail